Frequenzen werden neu geordnet

Funkübertragung

Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen sollten ab sofort keine neuen schnurlosen Mikrofon-Anlagen mehr kaufen. Darauf weisen die Beauftragten der Evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hin.

Grund dafür ist eine Neuordnung der Frequenzen, die eine Neuanschaffung erst mit einer neuen Generation von Geräten sinnvoll macht. Damit der ländliche Raum künftig mit einem schnellen Breitband-Internetzugang versorgt werden kann, sollen Frequenzen anders als bisher verteilt werden.

Der Bundesrat hat bereits über eine „Zweite Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisung“ beraten. Die Frequenzen 790 bis 863 Megahertz, bisher zum Beispiel für schnurlose Mikrofone in kirchlichen Einrichtungen genutzt, sind nach dieser Verordnung neu zugewiesen. Zwar dürfen die Frequenzen noch bis 2015 wie bisher genutzt werden, doch ab 2011 ist mit Störungen zu rechnen.